Resistente Rebsorten: die nachhaltige Zukunft des Schweizer Weinbaus

Le Temps widmet einen Artikel der Schaffung neuer resistenter Rebsorten, einem Bereich, in dem Changins und Agroscope eine Schlüsselrolle spielen. Hier unten finden Sie eine Zusammenfassung dieses schönen Artikels als PDF-Datei, in der unser Leiter für Weinbau, Dr. Markus Rienth, interviewt wird.

Laut Markus Rienth, Professor an der Hochschule für Weinbau und Önologie in Changins, ist jeder Traubenkern einzigartig und aus Hunderten von Kreuzungen werden nur wenige eine wirklich interessante Sorte hervorbringen. Die Schaffung einer Rebsorte ist vor allem eine lange Arbeit der Auswahl und Geduld, die fast zwanzig Jahre dauern kann.

Seit den 1960er Jahren versucht die Schweizer Forschung, Sorten zu entwickeln, die gleichzeitig resistent gegen Krankheiten (Echter Mehltau, Falscher Mehltau, Botrytis) und önologisch qualitativ hochwertig sind. So entstanden der Gamaret, der Diolinoir und später die resistenten Sorten Divico und Divona.

Eine aktuelle Studie von Changins zeigt übrigens, dass Weine aus resistenten Rebsorten genauso beliebt sind wie Weine aus herkömmlichen Sorten.

Heute arbeitet Agroscope an neuen Kreuzungen aus symbolträchtigen Rebsorten wie Petite Arvine, Chasselas oder Pinot Noir, um widerstandsfähige Versionen zu schaffen, die ihrem ursprünglichen Charakter treu bleiben. Diese Innovationen könnten die Schweizer Weinberge verändern und zu einem nachhaltigeren, behandlungsarmen und zukunftsorientierten Weinbau beitragen.

Lesen Sie den ganzen Artikel, indem Sie hier klicken! Dieser Artikel wurde am 30. Oktober 2025 in der Zeitung veröffentlicht.